Die von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) unter dem Titel „Märtyrer 2006“ herausgegebene Dokumentation erscheint zum weltweiten Gebetstag für die verfolgten Christen am 12. November. Von den knapp 2,2 Milliarden Christen wird etwa jeder Zehnte wegen seines Glaubens verfolgt oder benachteiligt. Nach Schätzungen bezahlen jährlich mindestens 90.000 ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben mit dem Leben.
Thomas Schirrmacher führt den wachsenden Druck auf die Christenheit darauf zurück, dass sie vor allem in Afrika und Asien stark wächst. So verzeichneten die missionarisch aktiven Evangelikalen jährlich einen Zuwachs von 2,1 Prozent. Zu den derzeit etwa 255 Millionen Evangelikalen kämen jährlich 5,4 Millionen hinzu, also täglich 14.800. Von den Mehrheitsreligionen in etlichen Ländern werde diese Entwicklung als Bedrohung aufgefasst. Manche Staaten förderten deshalb die angestammte Religion und gingen rechtlich und manchmal auch mit Gewalt gegen religiöse Minderheiten vor. So besinne man sich in Indien auf den Hinduismus gegen Islam und Christentum, in Indonesien auf den Islam gegen Christentum und Hindu-Buddhismus, in Sri Lanka und Nepal auf den Buddhismus gegen Christentum und Islam.
Thomas Schirrmacher führt den wachsenden Druck auf die Christenheit darauf zurück, dass sie vor allem in Afrika und Asien stark wächst. So verzeichneten die missionarisch aktiven Evangelikalen jährlich einen Zuwachs von 2,1 Prozent. Zu den derzeit etwa 255 Millionen Evangelikalen kämen jährlich 5,4 Millionen hinzu, also täglich 14.800. Von den Mehrheitsreligionen in etlichen Ländern werde diese Entwicklung als Bedrohung aufgefasst. Manche Staaten förderten deshalb die angestammte Religion und gingen rechtlich und manchmal auch mit Gewalt gegen religiöse Minderheiten vor. So besinne man sich in Indien auf den Hinduismus gegen Islam und Christentum, in Indonesien auf den Islam gegen Christentum und Hindu-Buddhismus, in Sri Lanka und Nepal auf den Buddhismus gegen Christentum und Islam.
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