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Es werden Posts vom Februar, 2008 angezeigt.

Zum Nachdenken

Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig. Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt. Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend findet. Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch höhere, die man außer acht lässt. Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem, was lebt. Humanität besteht darin, daß niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird. Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die Seele. Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst. Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht. Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das Schicksalhafte...

Was zum Lesen

Katz, Jochen (Hrsg,): Mit Muslimen über den Glauben sprechen (Franke, 2002, 82 S.; 1,90 €, ISBN 3-86122-572-7 Über drei Millionen Muslime leben in Deutschland, sind unsere Nachbarn, Arbeitskollegen, Mitschüler ... Gott hat sie zu uns gebracht. Doch die meisten Christen stehen ratlos vor einem in sich geschlossenen Glaubenskonzept, dessen Selbstbewusstsein und Vitalität jedes Hinterfragen zu verbieten scheint. Kann man überhaupt mit Menschen ins Gespräch kommen, deren Kultur und Religion einem so fremd sind? Ja. Und es ist gar nicht schwer, Zugang zu ihrem Herzen und Denken zu finden. Immerhin ist das Gespräch über Glaubensfragen ein selbstverständlicher Teil ihrer Kultur.

Botschafter für Christus oder die Kultur?

Pieter Pikkert hat seine Doktoralarbeit zum Thema „Protestant Missionaries to the Middle East – Ambassadors for Christ or Culture" im Mai 2006 beendet und dankbarerweise als PDF veröffentlicht http://etd.unisa.ac.za/ETD-db/theses/available/etd-02192007- 141439/unrestricted/thesis.pdf Darin untersucht er die geschichtlichen Veränderungen des Mittelmeerraumes durch die Missionsbemühungen. Schon im Vorwort deutet er an, dass die heutigen Missionare dieses verloren haben (…unzureichende Ausbildung; kein Interesse). Gemeindemission ist das neue Bild, was Pikkert vermitteln will – eben auch unter örtlicher Leitung mit einigen Überraschungen für Missionare.

Zum Nachdenken

Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann. - Friedrich Schiller; deutscher Dichter (1759 - 1805) Wohlstand ist der Überfluß des Notwendigen. - Lothar Schmidt; deutscher Volkswirtschaftler und Jurist (geb. 1922) Zivilisation ist die unablässige Vermehrung unnötiger Notwendigkeiten. - Mark Twain; amerikanischer Schriftsteller (1835 - 1910) Zu großes Ansehen ist für die geistige Gesundheit nicht gut. - George Bernard Shaw; irischer Schriftsteller und Bühnenautor (1856 - 1950) Zukunftsforschung ist die Kunst, sich zu kratzen, bevor es einen juckt. - Peter Sellers; britischer Filmschauspieler (1925 - 1980) Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit. - Johann Heinrich Pestalozzi; Schweizer Erzieher und Sozialreformer (1746 - 1827) Zwischen Gelingen und Mißlingen, in Streit, Anstrengung und Sieg bildet sich der Charakter. - Leopold von Ranke; deutscher Historiker (1795 - 1886) Zwischen Unglück haben und unglücklich sein...

Schulwitze

Gisela ist wütend auf ihren Erdkundelehrer: „Ich bin mit Ihnen auch nicht zufrieden, und außerdem gefällt mir ihr Unterrichtsstil nicht. Aber deswegen lasse ch mir doch nicht gleich einen Termin für ein Gespräch mit ihren Eltern geben …" Der Lehrer fragt den Schüler: „Was macht man, wenn plötzlich ein Gewitter aufzieht?" – „Dann muss man sich schnell auf den Boden legen!", sagt der Franz. „Und warum?" will der Lehrer wissen. „Damit der Blitz glaubt, dass man schon tot ist." Konstantin zum Lehrer: „Herr Lehrer, kann ich für etwas bestraft werden, was ich nicht gemacht habe?" Darauf der Lehrer: „Für das, was du nicht gemacht hast, kannst du auch nicht bestraft werden." Konstantin darauf ganz erleichtert: „Fein. Ich habe nämlich meine Hausaufgaben nicht gemacht." „Wer weiß denn, was Schalom bedeutet?", möchte der Lehrer wissen. Sofia hebt den Finger: „Schalom ist ein israelisches Wort und heißt Friede." – „Prima, Sofia, und was könnte dann...

Dreissig Übungen

Dreißig Übungen für Jünger Jesu – so könnte man „Thirty Discipleship Exercises" übersetzten. Für Bibelstudiengruppen hat die Billy Graham Evangelistic Association ein Arbeitshilfe herausgebracht, in der 30 Themenbereiche des biblischen Glaubens angesprochen werden. Im Internet kann man dieses herunterladen (727 kb) unter: http://billygraham.org/glossyIncludes/SH_ThirtyDiscipleshipExercises/ thirtyDiscipleshipExercises.pdf