Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Juni, 2007 angezeigt.

Beziehungsgeflechte in der Postmodernen

Brief an den Pfarrer der Gemeinde von einem Gemeindemitglied: "Wie Sie wissen, habe ich eine Witwe geheiratet mit einer zwanzigjährigen Tochter. Die hat dann mein Vater geheiratet. Mein Vater wurde also mein Schwiegersohn, meine Stieftochter, meine Mutter. Als meine Frau den Jungen bekam, war das der Schwager meines Vaters und gleichzeitig mein Onkel (als Bruder meiner Stiefmutter). Nun hat ja meine Stiefmutter, die ja zugleich meine Stieftochter ist, vorgestern ebenfalls einen Jungen bekommen und der ist nun also sowohl mein Bruder als auch mein Enkel! Ich selbst aber bin der Mann meiner Frau und Ihr Enkel (als Sohn ihres Schwiegersohnes). Meine Frau ist meine Großmutter, (als die Mutter meiner Stiefmutter). Und da der Mann meiner Großmutter mein Großvater ist, bin ich nun mein eigener Großvater. - Bitte, Herr Pfarrer, wann kann ich einmal bei Ihnen vorbeikommen?"

Godtube

Nach dem großen Erfolg von YouTube musste es kommen – die christliche Version der Videointernetplattform. Hier stellen Christen aus, was sie mit ihrem Equipment zusammengestellt haben. Da kann man in knapp acht Minuten erfahren, ob Christen auch von Dämonen besessen sein können. Keine 2 Minuten braucht es, um eine Impression zum Missionsauftrag mitzubekommen. Ich fand auch deutsche Filme – durchaus auch von Missionaren. Mit Klickraten von 50 bis 200 in wenigen Tagen scheint es sich zu lohnen. Zu finden ist der kostenfreie Internetdienst unter www.godtube.com Bevor man Videos an seine Freunde per E-Mail verschickt, erscheint mir die Veröffentlichung hier doch besser zu sein. Das gute ist: Man kann seine Veröffentlichung auch wieder löschen. Noch besser ist natürlich der Versand per DVD, da dann die Qualität gerade auch für die öffentliche Vorführung gesichert ist. GodTube richtet sich eher an das Ansehen im Format von 10x7 cm.

Dienstpläne erstellen

Auf der RGAV Seite sah ich beim letzten Pirsch endlich mal eine Vorlage für eine Dienstplanerstellung. Johannes Ott und Johannes Tuscherer haben eine Excel Vorlage für ein komplettes Jahr erstellt, mit der man die Predigteinsätze im Bezirk mit vielen Stationen und Personen sinnvoll verwalten kann. Zu finden unter: http://www.rgav.de/dienstplan

Was Gutes hören

In den letzten Tagen sind zwei DVD fertig geworden für Missionare in ihren Einsatzorten. Zum Thema „Seelsorge" und „Ehe" habe ich die Vorträge zusammengetragen, die als Einführung und Vertiefung hilfreich sein. Sie alle unter www.sermon-online.de zu haben – man muß sie nur herunterladen. Die Inhalte: DVD Seelsorge: Kurt Schwerer: Aufbaukurs Seelsorge (20 Lektionen; Macht der Gedanken; Re-signieren; Wenn die Seele nicht mehr singt (837 MB); Herbert Janzen: Selbstseelsorge , Bibelarbeit (122 MB); Wilfried Plock: Seelsorge in der Evangelisation (110 MB); Rolf Scheffbuch: Seelsorge in der Bibel (145 MB); Roland Antholzer: Seelsorge in der Gemeinde (110 MB) DVD Ehe: Roger Peugh: Eheseminar (437 MB); Sylviy U. Wilfried Plock: Eheseminar (343 MB); Herbert Janzen: Soziologie der Ehe (160 MB); Jakob Thießen: Rolle der Frau/des Mannes (83 MB); Ehepaar Klapprodt: Missionarsfamilie (70 MB) und andere. Zum Bereich „Erziehung" gibt es weitere 880 MB an Daten. Manches liegt auch im PDF...

Index Theologicus

Nun ist er Online – und dazu kostenlos. Insider hatten dafür bisher pro Jahr viel Geld zahlen müssen, um regelmässig eine Übersicht über die mehr als 600 theologischen Zeitschriften und Festschriften zu bekommen. Nun kann jeder diesen Service unter http://www.ixtheo.de/ nutzen. Die Datenbank lässt sich bequem durchsuchen und ist jeweils am nächsten Arbeitstag aktualisiert. Die wertvolle Ergänzung dazu ist der Dokumentenlieferdienst Subito – unter http://www.subito-doc.de/ zu erreichen. Hier kann man dann die gewünschten Aufsätze gegen eine moderate Gebühr relativ zügig bekommen. Geliefert werden auch Bücher von den teilnehmenden Bibliotheken.

Ein 'Apostel Paulus' für Afghanistan - Er überschlug die Kosten für Christus

Aus dem Buch „More to be Desired than Gold“, True Stories told by Christy Wilson, ISBN 0-9640910-1-1 3. Teil In einem prophetischen Wort sagte Paulus einmal zu einem kanadischen Freund, der Christ war, falls Gulbuddin Hikmatyar, der Leiter einer fanatisch-muslimischen Gruppe namens Hisbe-Islami (Partei des Islam), ihn, Paulus, gefangen nähme, würde er getötet werden. Er und Hikmatyar waren beide zur selben Zeit Studenten an der Universität in Kabul gewesen, Paulus in Rechtswissenschaften und Gulbuddin in Ingenieurwesen. So kannten sie einander. Wahrscheinlich war es dort, wo Gulbuddin erfuhr, dass Paulus Christ war. Entführt und gefoltert Am 23. März 1988 wurde Paulus von dieser Gruppe entführt. Er wurde beschuldigt, ein CIA-Agent zu sein, weil er Englisch konnte, ein KGB- oder Khad-Spion, weil er Russisch sprach und ein Abtrünniger vom Islam, weil er Christ war. Er wurde stundenlang mit Ruten geschlagen. Ein Sehender kann sich anspannen und zurückweichen, wenn der Schlag komm...

Ein 'Apostel Paulus' für Afghanistan - Er überschlug die Kosten für Christus

2. Teil Aus dem Buch „More to be Desired than Gold“, True Stories told by Christy Wilson, ISBN 0-9640910-1-1 Die Zerstörung des Kirchengebäudes in Kabul Die muslimische Regierung plante, das Gebäude der christlichen Kirche in Kabul zu zerstören, nachdem sie vorher die Genehmigung gegeben hatte, es zu bauen. Als die Truppen ankamen und damit begannen, die Mauer zwischen der Straße und dem Kirchengrundstück niederzureißen, ging ein deutscher christlicher Geschäftsmann, Hans Mohr - der jedes Jahr einen Großteil des in Afghanistan gewonnenen Halbedelsteines Lapislazuli aufkaufte - zum Bürgermeister von Kabul, um zu sehen, ob er ihn dazu bewegen könne, die Anweisung, die er gegeben hatte, zurückzunehmen. Der Bürgermeister war in Deutschland ausgebildet worden. Herr Mohr sagte zu ihm: "Wenn Ihre Regierung dieses Gotteshaus anrührt, wird Gott sie stürzen." Dies erwies sich als eine prophetische Aussage. Der Bürgermeister schickte dann einen Brief an die Gemeinde, in dem er a...

Zum Schmunzeln: Das Stoppschild

Stell dir vor du fährst zur Arbeit und siehst ein Stoppschild. Was machst du? Das hängt ganz davon ab, wie du das Stoppschild interpretierst... 1. Ein Postmodernist baut das Schild ab (fährt es mit seinem Auto um), um für immer die Tyrannei des Nord-Süd Verkehrs über den Ost- West Verkehr zu beenden. 2. Ähnlich weigert sich der Marxist anzuhalten, weil er das Stoppschild als ein Instrument des Klassenkonflikts sieht. Er schließt, dass das Bürgertum die Nord-Süd Straße benutzt und damit den Fortschritt der Arbeiterklasse der Ost-West Straße behindert. 3. Ein ernsthafter und gebildeter Katholik fährt einfach über die Kreuzung weil er glaubt, dass er das Stoppschild nicht außerhalb seines Kontextes, seiner Umgebung und seiner Tradition verstehen kann. Weil er sieht, dass die Umgebung das Schild nicht zu ernst nimmt, fühlt er sich ebenfalls nicht gezwungen es allzu ernst zu nehmen. 4. Der Durschnittskatholik (oder Orthodoxe oder Anglikaner oder Methodist etc.) interessiert sich nicht dafür...

Lesestoff

Kovac, 2006, 370 S.) Wie verändern evangelikale Theologie Studenten ihr Leben? – Eine spannende Frage. Der Untertitel: „An Inquiry into the transformative learning of evangelical theological students in Germany". Die Doktorarbeit untersucht die Gedanken von Bibelschülern im dritten Studienjahr in vier Bibelschulen. Als Ergebnis gibt es Hinweise für Dozenten und Verwaltung von Bibelschulen. 25,80 € , 2006) Die Bevölkerungsentwicklung ist von zwei gegenläufigen Trends gekennzeichnet: Viele Länder der südlichen Hemisphäre erleben ein starkes Bevölkerungswachstum. Demgegenüber leiden die Industrieländer an der sich abzeichnenden Abnahme und Überalterung der Bevölkerung. Die aufgeworfenen Probleme werden durch die Aids-Epidemie und zunehmenden Migrationsbewegungen verstärkt. Welche Auswirkungen haben diese Faktoren auf die Missionsarbeit? Welche Antworten könnte Mission auf die aufgeworfenen Fragen geben? Verschiedene Bereiche zeichnen sich ab. Zum einen ist missionskonzeptionell zu f...

Beeindruckend präsentieren

Stille Wasser sind tief – und die Präsentationen von E-Water sind wirklich gut. Michael Graber setzt gute Fotos mit Texten zu einer gelungenen Impression zusammen, die man gut in der Gemeinde in kleinen Gruppen oder im Gottesdienst als Moment der Besinnung benutzen kann. Testweise kann man sie als E-Card versenden – oder eben als selbstlaufende PPS Powerpoint Präsentation laden. Möglich ist auch die Flash Darstellung und die Videovorführung (avi). Positiv ist sicher auch, dass der Autor sich darüber freut, wenn diese Medien eingesetzt werden. Dankbare Nutzer können ihm dafür ein Geschenk machen. Zu finden unter www.e-water.net Man kann auch unter http://www.gnade.de/index_l/sehenswert/sehenswert.html nachsehen ...

Lieder suchen

Lobpreislieder gibt es ohne Ende – eine Fülle von Liederbüchern. Wenn man dann anfängt mit dem Suchen nach einem Lied, dann braucht es viel Geld und Geduld um durch den Berg der Liederbücher hindurchzublättern. Dem will die Datenbank unter http://songfinder.guerich.net/ abhelfen. Dort sind viele Liederbücher aufgenommen und man kann schnell suchen – so man das Stichwort weiß. Die Suche nach Mission liefert einen Nachweis, Wasser findet man schon 30 mal, Kreuz oder Seele ist mit 77 Einträgen dabei. Es gibt auch ältere Lieder – aber das Kirchengesangbuch ist noch nicht dabei. Alternativ kann man bei http://www.liederdatenbank.de/ nachsehen – dort gibt es 5400 Lieder aus 36 Liederbüchern von 2305 Künstlern mit einer guten Datenbank Suche.

WWJD - Was würde Jesus tun

Man denkt, die jungen Leute hätten was neues erfunden. In den ethischen Entscheidungen ihrer Lebensfelder, stellen sie eine berechtigte Frage. Doch schon 1896 hat Charles Monroe Sheldo, ein amerikanischer Pastor, mit seinem Buch „In His Steps – What would Jesus Do?" diese Fragen aufgegriffen. Der amerikanische Pastor hat damit einen christlichen Roman verfasst, den er eigentlich seinen EC- Jugendlichen und den Studenten der nahen Uni schrieb. Das daraus ein Bestseller wurde, von dem man auch heute noch spricht, war wohl weniger beabsichtigt. Die gute Verbreitung wurde übrigens auch dadurch unterstützt, dass der Verleger schlampig mit den Copyrights umging. Es gibt auch eine theologische Arbeit über dieses Buch ( http://theologytoday.ptsem.edu/apr1975/v32-1-article3.htm ) Man mag über das Buch denken was man will – mein Anliegen ist die Frage, welche Missionare sich eigentlich darum mühen, dass solche Bücher für junge Leute entstehen. Die Wirkung ist jedenfalls bis heute sichtbar.

Ein 'Apostel Paulus' für Afghanistan - Er überschlug die Kosten für Christus

Aus dem Buch „More to be Desired than Gold“, True Stories told by Christy Wilson, ISBN 0-9640910-1-1 1. Teil: Vorgeschichte Als Betty und ich 1951 als "Zeltmacher" oder als selbst-finanzierte Zeugen von Jesus nach Afghanistan gingen, beteten wir darum, dass Gott einen modernen Apostel Paulus aus dem Volk dort heranwachsen lassen möge. Wir hätten nie gedacht, dass Gott unser Gebet in der Person eines blinden Jungen beantworten würde. 1964 trat ein 14-jähriger Junge ins NOOR-Institut für Blinde in Kabul ein. Wir wollen ihn Paulus nennen. Sowohl er als auch seine Schwester waren mit grünem Star geboren worden. Als Kind konnte er sehen, aber im Alter von fünf Jahren erblindete er. Trotz Blindheit einer der hellsten Köpfe Sogar mit dieser Behinderung war Paulus wahrscheinlich der hellste Kopf, den ich je kennen gelernt habe. Mit 14 Jahren hatte er bereits den ganzen Koran in der Originalsprache auswendiggelernt. Er durchlief die ersten sechs Klassen im Blindenin...

Bacalhau com natas / Stockfisch mit Sahne

Zutaten für 4 Personen: 2 große getrocknete Stockfi sche, ca. 1kg 100g Butter ½ TL Speisestärke 100 ml Milch Muskat, Salz und Pfeffer 200 ml Sahne Zubereitung: • Stockfisch 24 Stunden in Wasser einweichen, (das Einweichwasser weggießen). • Den Stockfi sch 10-15 Min. in wenig Wasser kochen, gut abtropfen, Haut und Gräten entfernen. • Den Fisch in kleine Stücke teilen, in einem Geschirrtuch trocken reiben. • Butter in einer Bratpfanne schmelzen, Fisch dazu geben, auf kleiner Stufe unter ständigem Rühren dünsten, bis alles Wasser verdampft ist. • Die Speisestärke, die mit der Milch vermischt wurde, dazugeben und kurz aufkochen lassen. • Mit Pfeffer, geriebener Muskatnuss und, falls nötig, etwas Salz würzen. • Zum Schluss die Sahne dazugeben. • Den Stockfi sch auf einer Servierplatte anrichten und mit etwas Kartoffelpüree garnieren. Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Kurze Informationen über Tadschikistan

von der Allianzmission (http://allianz-mission.de) Das Land Tadschikistan ist das kleinste und ärmste Land aus dem ehemaligen Sowjetstaatenbund. Es liegt im Süden Zentralasiens mit Grenzen zu Afghanistan, China, Kirgisien und Usbekistan. Das wunderschöne Bergland ist den meisten Europäern wegen seiner schneebedeckten 7000 bis 8000 Meter hohen Gipfel im Pamir- und anderen Gebirgen bekannt. Zur landwirtschaftlichen Nutzung steht nur ein relativ kleiner Raum in den fruchtbaren Ebenen und auf den Hochplateaus zur Verfügung. Die Bevölkerung Die meisten der mind. 6 Millionen Einwohner sind Tadschiken oder zählen zu anderen zentralasiatischen Völkern (wie Usbeken, Kirgisen, Turkmenen usw.). Nach der Perestroika sind die Deutschstämmigen fast ganz ausgewandert; die Auswanderungswelle unter den Russen hält nach wie vor an, da die wirtschaftliche und politische Lage instabil ist - viele Menschen haben das Land schon während des Bürgerkrieges verlassen. Die Tadschiken sind ein auffällig freundli...

Märtyrer 2006

Die von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) unter dem Titel „Märtyrer 2006“ herausgegebene Dokumentation erscheint zum weltweiten Gebetstag für die verfolgten Christen am 12. November. Von den knapp 2,2 Milliarden Christen wird etwa jeder Zehnte wegen seines Glaubens verfolgt oder benachteiligt. Nach Schätzungen bezahlen jährlich mindestens 90.000 ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben mit dem Leben. Thomas Schirrmacher führt den wachsenden Druck auf die Christenheit darauf zurück, dass sie vor allem in Afrika und Asien stark wächst. So verzeichneten die missionarisch aktiven Evangelikalen jährlich einen Zuwachs von 2,1 Prozent. Zu den derzeit etwa 255 Millionen Evangelikalen kämen jährlich 5,4 Millionen hinzu, also täglich 14.800. Von den Mehrheitsreligionen in etlichen Ländern werde diese Entwicklung als Bedrohung aufgefasst. Manche Staaten förderten deshalb die angestammte Religion und gingen rechtlich und manchmal auch mit Gewalt gegen religiöse Minderheiten vor. S...

Über 90 Prozent aller Märtyrer sind Christen

Von: Evangelische Nachrichtenagentur idea W e t z l a r (idea) – Keine andere Religionsgruppe hat so stark unter Diskriminierung und Verfolgung zu leiden wie die Christen. Sie sind von mindestens drei Vierteln aller Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit betroffen. Bei der Ermordung von Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit dürfte der Anteil der Christen weit über 90 Prozent liegen. Diese Angaben macht der Geschäftsführer des Arbeitskreises für Religionsfreiheit der Deutschen und der Österreichischen Evangelischen Allianz, der Theologe Thomas Schirrmacher (Bonn), im neuesten Jahrbuch zur Christenverfolgung.

Verschärfte Lage für Christen in Eritrea und dem Irak

Dem "Jahrbuch zur Christenverfolgung heute" zufolge hat sich die Lage der Christen vor allem in Eritrea und dem Irak verschärft. Im Irak kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Kirchen und Christen. Im Oktober wurden binnen zehn Tagen zwei Christen von muslimischen Extremisten geköpft. Aufgrund der Verfolgung fliehen immer mehr irakische Christen ins Ausland. Ihre Zahl im Land ist deshalb seit 1987 von 1,4 Millionen auf etwa 650.000 geschrumpft. In Eritrea sind über 1.900 Bürger wegen ihres Glaubens inhaftiert, 95 Prozent davon Christen. Am 17. Oktober wurden zwei Christen in der Hauptstadt Asmara zu Tode gefoltert. In dem Jahrbuch wird zum Engagement für Verfolgte aufgerufen. „Es ist unsere Pflicht als Christen und als Menschen, am Schicksal der Opfer Anteil zu nehmen und uns für sie einzusetzen“, schreibt Max Klingberg (Frankfurt am Main) von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte.

Amnesty International Bericht über Folter in Usbekistan

Nach der Prüfung des zweiten periodischen Berichts Usbekistans gemäß dem UN-Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe stellte der Ausschuss gegen Folter im Juni einige positive Entwicklungen seit der Prüfung des ersten Berichts des Landes im Jahr 1999 fest. Dabei genannt wurden Bemühungen, eine neue Definition der Folter im Einklang mit dem UN-Übereinkommen zu entwerfen, und ein eingebrachter Gesetzentwurf, der Folterbeschwerden von Bürgern ermöglichen soll. Der Ausschuss zeigte sich aber gleichzeitig sehr besorgt angesichts einiger Punkte, wie etwa die »zahlreichen, anhaltenden und übereinstimmenden Vorwürfe über besonders grausame Foltermethoden und andere von Beamten mit Polizeibefugnissen verübte grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen oder Strafen«. Der Ausschuss bemängelte ferner die sehr starke Fixierung auf Geständnisse, die inakzeptablen Haftbedingungen in den Gefängnissen und den unzureichenden Zuga...

Liebenzeller Mission in Kirgistan

Die Evangelisch-Lutherische Kirche Kirgisiens entstand durch Zwangsumsiedlung von Deutschen während des zweiten Weltkriegs. Diese verloren ihre Heimat und ihre Kirchen in den alten deutschen Siedlungsgebieten und brachten ihren Glauben mit in die karge Steppe Kirgistans. Dort sammelten sie sich und bauten bescheidene „Bethäuser“. Die Auswanderungswelle der Russlanddeutschen brachte es schließlich mit sich, dass die Kirche vor ihrem Ende stand, das sie ihre Leitung und fast alle Mitglieder verloren. Meist blieben nur wenige alte Leute zurück, deren Kinder mit Russen verheiratet waren oder die keine Angehörigen in Deutschland hatten. Ihr Gebet um eine Erweckung war nicht umsonst, denn der russische Bevölkerungsteil war nach der atheistischen Ära suchend und offen für das Evangelium. Menschen kamen zum Glauben! Im Jahr 2000 bat die evangelisch-lutherische Kirche in Kirgistan erstmals um personelle Unterstützung bei der ...