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Es werden Posts vom März, 2012 angezeigt.

Parzany an Christen: Ladet Muslime ein!

Bielefeld (idea) - Der Leiter der evangelistischen Aktion „ProChrist“, Ulrich Parzany (Kassel), hat sich für mehr private Kontakte zwischen Christen und Muslimen ausgesprochen. Er sei „erschüttert“, dass Muslime selten von christlichen Familien eingeladen würden. Gelebte Gastfreundschaft sei wichtig, damit sich eine „Kultur des Miteinanders“ in Deutschland entwickeln könne, sagte der Evangelist bei einer Pressekonferenz am 20. März in Bielefeld. Anlass ist eine regionale ProChrist-Veranstaltungsreihe vom 18. bis 25. März. Parzany ist der Hauptredner. Um ausländische Mitbürger für den Glauben zu interessieren, werden seine Vorträge in sechs Sprachen simultan übersetzt. Zum Dialog mit Muslimen sagte Parzany vor Journalisten weiter: „Muslime reden respektvoll mit einem, wenn man selbst seinen Glauben ernstnimmt.“ Er forderte bibelfeste Christen auf, auch den Koran zu lesen. Dann könnten sie im Dialog mit Muslimen überzeugend ihren Glauben vertreten und beispielsweis...

Zahl evangelikaler Missionare aus Deutschland sinkt leicht

Schwäbisch Gmünd (idea) – Nach jahrelangem Zuwachs ist die Zahl der aus Deutschland entsandten evangelikalen Missionare 2011 erstmals zurückgegangen. Das geht aus dem Jahresbericht der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) hervor, die vom 28. Februar bis 1. März in Schwäbisch Gmünd tagt. Danach waren im vergangenen Jahr 3.668 Mitarbeiter für die 103 Mitgliedswerke der AEM weltweit im Einsatz. Das waren sechs Prozent weniger als 2010. Die AEM ist aber nach wie vor der mit Abstand größte Missionsdachverband in Deutschland. Der AEM-Vorsitzende, Missionsdirektor Detlef Blöcher (Sinsheim bei Heidelberg), begründete die Entwicklung damit, dass die Zahl junger Erwachsener in der Bevölkerung deutlich sinke. Das wirke sich auch auf die evangelikale Jugendarbeit aus. „Und das ist der Teich, in dem wir fischen“, sagte Blöcher im Blick auf die Nachwuchsgewinnung. Allerdings sei das Interesse an Kurzzeiteinsätzen junger Christen in der Weltmission nach wie vor unge...

579 religiöse Gruppen verlieren Anerkennung in Kasachstan

Neues Gesetz in Kasachstan: Gemeinden brauchen mindestens 50 Mitglieder. Astana/Lake Forest (idea) – In Kasachstan haben infolge eines neuen Religionsgesetzes hunderte religiöse Gruppen ihre staatliche Anerkennung verloren. Das berichtet der Informationsdienst Assist (Lake Forest, US-Bundesstaat Kalifornien). Unter den insgesamt 579 betroffenen Gruppierungen, die ihre offizielle Registrierung jetzt verloren, seien auch baptistische Gemeinden und solche der Siebenten-Tages-Adventisten. Die neuen Regelungen sehen vor, dass religiöse Gruppen, die sich registrieren lassen möchten, mindestens 50 Mitglieder haben müssen. Ein Behördensprecher erklärte, dass staatliche Mitarbeiter Gemeinden künftig regelmäßig besuchen und auf deren Mitgliederzahl und Aktivitäten überprüfen würden. Der Leiter des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten, Kairat Lama Sharif, sagte, er gehe davon aus, dass die Zahl der registrierten Gemeinden infolge dessen noch weiter zurückgehen werde. Di...

Zwei Bibeln in Osama bin Ladens Versteck gefunden

Washington/Abbotabad (idea) – In dem Haus, in dem sich Terroristenführer Osama bin Laden bis zu seiner Erschießung im Mai vergangenen Jahres versteckt hielt, sind zwei Bibeln gefunden worden. Das berichtet die „Christian Post“ (Washington). Die Anlage im pakistanischen Abbotabad, in der Mitglieder der US-Spezialeinheit Navy Seals den Anführer des Terrornetzwerks Al Qaida bei einer Kommandoaktion getötet hatten, wird derzeit abgerissen. Bei den beiden dabei gefundenen Bibeln handele es sich um Exemplare in englischer Sprache. „Wir sind nicht sicher, warum die Bibeln dort waren“, zitiert das Blatt einen pakistanischen Behördensprecher. Es gebe jedoch verschiedene Theorien. So gingen einige Ermittler davon aus, dass in den Bibeln möglicherweise Pläne für weitere Anschläge versteckt sein könnten; einige Bibelstellen waren farblich markiert. An anderen Stellen seien Seiten gefaltet worden. „Vielleicht war er auf der Suche nach Abschnitten, an denen es um den Heiligen Krieg g...

"It's elementary, my dear Watson!"

Sherlock Holmes und Dr. Watson fuhren zum Zelten. Nach einem guten Abendessen legten sie sich schlafen. Einige Stunden später wachte Holmes auf und rüttelte seinen treuen Freund. "Watson, schau mal zum Himmel und sag mir, was du siehst." Watson antwortete: "Ich sehe Millionen und Abermillionen von Sternen. " "Und was sagt dir das?" Watson überlegte eine Weile. "Astronomisch gesehen sagt es mir, dass es Millionen von Sternen und vielleicht Billionen von Planeten gibt. Astrologisch betrachtet sehe ich, dass der Saturn im Sternbild des Löwen steht. Horologisch gesehen kann ich erschließen, dass es jetzt ungefähr 1/4 nach drei Uhr sein muss. Theologisch betrachtet kann ich erkennen, dass Gott allmächtig ist und wir winzig sind und unbedeutend. Meteorologisch erkenne ich, dass wir morgen einen wunderschönen Tag haben werden. Und was sagt es dir?" Holmes war eine Minute still und sagte dann: "Watson, du Idiot, irgendein Gauner hat uns das Zelt g...

Rundum glücklich

Eine Frau erzählt begeistert vom Missionsfest: "Erst gab es eine zu Herzen gehende Predigt, dann spielte ein Posaunenchor, danach gab es Kaffee und Kuchen, und zuletzt wurde noch ein Teller mit Geld herumgereicht. Davon habe ich mir zehn Mark genommen..."

Für Freilassung iranischen Pastors beten

Youcef Nadarkhani ist wegen „Abfalls vom Islam“ zum Tode verurteilt. Foto: PR Hannover (idea) – Zum Gebet für die Freilassung des zum Tode verurteilten iranischen Pastors Youcef Nadarkhani ruft der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), auf. Der 34-jährige Geistliche einer Untergrundgemeinde sitzt in einer Todeszelle in Rascht ein. Nadarkhani, der sich im Alter von 19 Jahren vom Islam zum Christentum bekehrte, wurde im September 2009 verhaftet und ein Jahr später wegen „Abfalls vom Islam“ zum Tode verurteilt. Im Jahr 2011 wurde das Urteil aufgehoben und an eine niedrigere Instanz zurückverwiesen. Während der Neuverhandlung lehnte er es ab, seinen christlichen Glauben zu widerrufen, woraufhin er erneut zum Tode verurteilt wurde. Schneider fordert die evangelischen Kirchenmitglieder auf, in den Gottesdiensten am Sonntag „Reminiscere“ (Gedenket) am 4. März für den Pastor zu beten. Dieser Sonntag ist in der EKD der Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen ...