Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel
stärker entwickelt hat als geistig.
Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er
nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.
Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so
entzückend findet.
Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch
höhere, die man außer acht lässt.
Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem,
was lebt.
Humanität besteht darin, daß niemals ein Mensch einem Zweck geopfert
wird.
Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die
Seele.
Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt
sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die
Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das
Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche draufrollen.
Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die
Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer; deutscher Arzt und evang. Theologe (1875 - 1965)
stärker entwickelt hat als geistig.
Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er
nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.
Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so
entzückend findet.
Es ist besser, hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als noch
höhere, die man außer acht lässt.
Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegenüber allem,
was lebt.
Humanität besteht darin, daß niemals ein Mensch einem Zweck geopfert
wird.
Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die
Seele.
Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst.
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt
sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in einer Garage steht.
Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die
Menschen ihm deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muß auf das
Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche draufrollen.
Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die
Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer; deutscher Arzt und evang. Theologe (1875 - 1965)
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