Man liest dieses Statement in manchem Rundbrief – aber nicht
unbedingt in der Zeitung. Lesenswert ist der Artikel von Jochen
Teufel (bayrischen Pfarrer und theologischer Lehrer in Hongkong)
unter diesem Titel. Dor kann man lesen:
„Konfrontiert man Christen in Hongkong mit deutscher Missionskritik,
stößt man auf Unverständnis:
Warum nicht die Botschaft propagieren, die man selbst als heilvoll
erfahren hat? So verwundert es nicht, dass unter Christen in Hongkong
ein starker missionarischer Impetus vorhanden ist: Gemeindeglieder
nehmen in ihrer Urlaubszeit an Missionstrips nach China teil;
verschiedene Kirchen entsenden Missionare in andere Länder. Damit
folgen sie einem allgemeinen Trend. Während die Mission vormals das
Werk von Europäern und Nordamerikanern war, haben sich seit Mitte des
20. Jahrhunderts die missionarischen Aktivitäten hin zu den Kirchen
Afrikas, Asiens und Lateinamerikas verlagert. Was sich
kirchenentwöhnte Deutsche kaum vorstellen können, ist, dass das
Christentum auf anderen Kontinenten "heiß" ist. Es wird dort als
etwas angenommen, womit man das eigene Leben nicht nur bewältigen,
sondern verbessern kann. Die Grundlage ist eine
Wirklichkeitsdimension, die für außereuropäische Kulturen grundlegend
ist: Außerhalb einer sichtbaren Welt, die wissenschaftlich
beschrieben werden kann, existiert eine Sphäre von unsichtbaren,
einflussreichen Mächten. Sie wirken sich in einem organischen
Zusammenhang auf das Leben entweder positiv oder negativ aus. Man
muss sich daher durch richtiges Tun und Verhalten in eine
wohlgefällige Beziehung zu ihnen bringen."
unbedingt in der Zeitung. Lesenswert ist der Artikel von Jochen
Teufel (bayrischen Pfarrer und theologischer Lehrer in Hongkong)
unter diesem Titel. Dor kann man lesen:
„Konfrontiert man Christen in Hongkong mit deutscher Missionskritik,
stößt man auf Unverständnis:
Warum nicht die Botschaft propagieren, die man selbst als heilvoll
erfahren hat? So verwundert es nicht, dass unter Christen in Hongkong
ein starker missionarischer Impetus vorhanden ist: Gemeindeglieder
nehmen in ihrer Urlaubszeit an Missionstrips nach China teil;
verschiedene Kirchen entsenden Missionare in andere Länder. Damit
folgen sie einem allgemeinen Trend. Während die Mission vormals das
Werk von Europäern und Nordamerikanern war, haben sich seit Mitte des
20. Jahrhunderts die missionarischen Aktivitäten hin zu den Kirchen
Afrikas, Asiens und Lateinamerikas verlagert. Was sich
kirchenentwöhnte Deutsche kaum vorstellen können, ist, dass das
Christentum auf anderen Kontinenten "heiß" ist. Es wird dort als
etwas angenommen, womit man das eigene Leben nicht nur bewältigen,
sondern verbessern kann. Die Grundlage ist eine
Wirklichkeitsdimension, die für außereuropäische Kulturen grundlegend
ist: Außerhalb einer sichtbaren Welt, die wissenschaftlich
beschrieben werden kann, existiert eine Sphäre von unsichtbaren,
einflussreichen Mächten. Sie wirken sich in einem organischen
Zusammenhang auf das Leben entweder positiv oder negativ aus. Man
muss sich daher durch richtiges Tun und Verhalten in eine
wohlgefällige Beziehung zu ihnen bringen."
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