
Jede Gemeinde hat die Chance, dabeizusein, wo Jesus Seine Gemeinde weiterbaut. Es ist ein weit verbreitetes Mißverständnis, daß Mission eine Belastung für die Gemeinde ist, die man versuchen muß, möglichst gering zu halten. Richtig ist vielmehr, daß die Gemeinde durch ihre Beteiligung an der Mission viel mehr gewinnt, als sie gibt. Oder glaubst Du, daß Gott sich von uns etwas schenken lassen muß?
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Stell Dir einmal eine Gemeinde vor, die Missionare sendet, begleitet und mit Gebet und Gaben unterstützt:
- Sie hat Anteil an der Ehre, die Jesus den Arbeitern zuteil werden läßt, die treu dienen. Ohne sie hätte der Missionar meist nichts tun können!
- Sie hat Anteil an dem Segen, der fließen kann, weil sie dem Missionar den Rücken frei hält.
- Sie wird Freunde im Himmel haben, die sich dort für die Treue bedanken, die es dem Missionar ermöglicht hat, sie zum Glauben zu begleiten.
- Sie bleibt wahrscheinlich eher geistlich gesund und lebendig, da sie nicht nur im eigenen Saft schmort, sondern ständig Impulse von außen bekommt.
- Sie wird ihre Mittel mehr nach Gottes Willen einsetzen und dadurch zusätzlichen Segen von Ihm empfangen. (So könnte es zum Beispiel sein, daß ein ehrgeiziges Bauprojekt zugunsten der ausgesandten Missionare gekürzt wird - und die ganze Gemeinde glücklich darüber ist, weil es allen gemeinsam mehr um Ewigkeitsfrucht, als um einen Prunkbau geht.)
- Sie wird geistlich und in ihrer Reife ebenso wachsen, wie der einzelne Missionar, der im Ausland ist und immer wieder im Kontakt mit seiner Gemeinde steht.
Kommentare
Es fällt meist nur schwer, abzuwägen, was Prunk ist und was "länger hält" bzw. praktisch ist...