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Kurznachrichten aus Kirgistan

Immer mehr ausländische Mitarbeiter aus Usbekistan ausgewiesen
Laut offizieller Statistik nimmt Usbekistan Platz 15 im Weltverfolgungsindex ein (Stand 12/2005). Die drastischen Maßnahmen für die Unterdrückung des Volksaufstandes
in Andijan führten auch zu stärkerer Überwachung von Kirchen und Christen. Immer mehr ausländische Mitarbeiter müssen ihre Arbeit aufgeben und ausreisen. Einige kehren in ihre Heimat zurück, andere suchen in benachbarten Ländern nach Möglichkeiten um sich einzusetzen.

Visumsschwierigkeiten für unsere Mitarbeiter
Im August wurden die Anträge unserer Mitarbeiter auf eine einjährige Visumsverlängerung
zurückgewiesen. Das Visum wurde nur für einen Monat gewährt, mit der Begründung dass man die Tätigkeit der Mitarbeiter prüfen wolle. Das ist ein Dauergebetsanliegen.

Islamisches Zentrum in Naryn geplant
Der Prinz Karim Aga Khan IV. ist das Oberhaupt der muslimischen Gruppierung Nizari-Ismailiten. Seine großen Reichtümer setzt er sehr stark für wohltätige Zwecke ein. So hat er z. B. die Universität of Central Asia (UCA) gegründet, die den Ländern Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan eine höhere Bildung bietensoll. Als überzeugter Moslem ist er natürlich bedacht, dass die Wohltätigkeit auch der Förderung des Islam dient. In Naryn hat seine Stiftung angefangen Kleinkredite auszugeben. Auch plant er ein Zentrum für Islam in Naryn zu bauen, wo Muslims aus aller Welt ausgebildet werden sollen. Das hat jetzt schon zu drastischen Preiserhöhungen auf Immobilien in Naryn geführt. Naryn ist wieder ein begehrter Ort zum Leben geworden. Christen machen sich aber Sorgen um den zunehmenden Radikalismus im Islam. Vor kurzem wurden bei unserem Mitarbeiter die Scheiben von Jugendlichen aus der Moschee eingeschlagen. Besonders im Süden des Landes wird es immer schwieriger für die Gemeinden.

Isa und Talaigul starten eine neue Gemeinde in Malowodnoe

Isa und Talaigul kommen aus Naryn. Gott hatte ihnen aufs Herz gelegt das Evangelium dorthin zu bringen, wo noch kein Zeugnis vorhanden ist. Fünf Jahre waren sie in Toktogul und es entstand eine kleine Gemeinde dort. Nun sind sie nach Malowodnoe umgezogen und haben
eine neue kirgisische Gemeindeaufbauarbeit angefangen. Sie möchten Vieh anschaffen um durch Milch- und Fleischprodukte die Familie zu versorgen. Lasst uns für einen guten Start für die Familie beten.

Neuer Missionar aus Indonesien

Die indonesischen Gemeinden interessieren sich zunehmend an Mission in Zentralasien.
Dazu wurde eine Missionsgesellschaft mit dem Namen „Indonesien für die Welt“ gegründet. Während des letzten Heimataufenthaltes unseres indonesischen Mitarbeiters hat ein junger Mann seine Berufung in den Missionsdienst verstanden. Er ist sofort nach Kirgistan mitgekommen und studiert seit Mai 2006 fleißig die russische und kirgisische Sprache. Wir freuen uns, dass Gott immer mehr Missionare aus den asiatischen Ländern beruft.

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