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Multiply-Europe Aktuell Herbst 2025

Multiply-Europe Aktuell Herbst 2025
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"Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat."
Psalm 121,1-2
Die Berge in unserem Leben und Gottes Hilfe

Berge sind gewaltig und faszinierend. Doch die eigentlichen Berge unseres Lebens bestehen selten aus Stein und Fels. Es sind Hindernisse, die uns erdrücken: Angst, Schuld, Krankheit, Trauer, Ungerechtigkeit, Zerbrochenheit, Überforderung. Wenn die Bibel vom Bergeversetzen spricht (Mt 17,20), meint sie diese Lasten, die wir mit eigener Kraft nicht tragen oder überwinden können ...
Gott begegnet uns inmitten dieser Berge. Er schenkt uns Glauben, der tiefer sieht als das, was vor Augen liegt. Glauben heißt, nicht an die Größe unserer Kraft zu glauben, sondern an die Größe seines Handelns ...
Darum dürfen wir voller Zuversicht den Blick erheben: Unsere Hilfe kommt von unserem HERRN und diese Hilfe hört niemals auf.

Johann Matthies
Missionsleiter
Die Präsentkirche in Dortmund ist erst 5 Jahre alt. Jetzt wagt die PräsentKirche einen weiteren mutigen Schritt und initiiert eine neue Gemeindegründung im Süden der Stadt. Der Name „Neues Leben Dortmund“ ist dabei durchaus programmatisch zu verstehen: Ziel ist es, frischen Wind in einen weiteren Stadtteil dieser pulsierenden Metropole zu bringen. Gleichzeitig soll das Konzept „Multiply“ praktisch gelebt werden, indem Menschen begleitet werden, die wiederum andere anleiten und motivieren, selbst Gemeinschaften zu gründen und diesen Prozess dynamisch fortzuführen.
Alex und Carla Suderman leiten das neue Team von acht Personen an. Von denen kommen sechs Personen aus der PräsentKirche und zwei aus einer Nachbargemeinde. Die neue Gemeinde soll dann in den Gemeindeverband AMBD (Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Brüdergemeinden in Deutschland) eingebettet werden.

Alex Suderman
Gemeindegründer
Kirgistan-Einsatz 2025: Begegnungen, Herausforderungen und Eindrücke
Unter der Leitung von Heinrich und Anni Rempel begab sich eine Gruppe von 15 Personen auf die Reise nach Kirgistan. Für viele war es eine Rückkehr in das Land ihrer Kindheit, denn seit ihrer Ausreise nach Deutschland hatten sie Kirgistan nicht mehr besucht. ...
Besonders prägend war der Besuch im Krisenzentrum Malovodny, wo 30 Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, Geborgenheit finden. Schwester Taalaigul, die das Zentrum zusammen mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter weiterführt, setzt sich mit grossem Engagement für jedes Kind ein. Die Einrichtung ist komplett auf Spenden angewiesen.
Ein weiterer bewegender Moment war das Zusammentreffen mit Bruder Emil und seiner Frau, die in einem muslimisch geprägten Dorf als einzige Christen leben und täglich mit Zurückweisung umgehen müssen. Sie luden die Gruppe zu einem Nationalgericht Besch-Barmak ein, teilten ihre Herausforderungen und baten um Gebet und Unterstützung ...

Irina Rippel
Teilnehmerin
 
Pro Christ Hoffnungsfestival 
Gemeinsam mit vielen Christen und Kirchen der Evangelischen Allianz sowie ProChrist wurde vom 23.–26. August das Hoffnungsfestival in Magdeburg veranstaltet. Ziel und Motivation war es, Gottes Gute Nachricht in der Stadt sichtbar zu machen und Menschen einzuladen, Jesus kennenzulernen. Dazu gab es zentrale Veranstaltungen mit Musik und ansprechenden Botschaften, umrahmt von einem vielfältigen Begegnungsangebot: Von Spiel und Spaß für die ganze Familie mit Hüpfburgen, Kreativzelten und vielem mehr bis hin zu Konzerten und Talk-Runden mit vertiefenden Themen.
Als Team Magdeburg waren wir stark eingebunden und konnten wesentlich zur Umsetzung beitragen.
... Rückblickend sind wir Gott sehr dankbar, dass die finanziellen Mittel fast vollständig zusammenkamen und auch genügend Mitarbeitende bereitstanden – unterstützt durch Einsatzteams unserer Heimat- und Partnerkirchen aus Bielefeld, Kalletal und Hannover.
Insgesamt kamen 2.500–3.000 Personen zum Hoffnungsfestival. Die öffentliche Präsenz auf dem Gelände der „Festung Mark“ sowie die Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin für das Festival trugen dazu bei, dass wir als Christen in der Stadt wahrgenommen wurden und gemeinsam ein Hoffnungszeichen setzen konnten.

Waldemar Schröder
Gemeindegründer
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