Asmara (idea) – In Eritrea sind 21 Christen verhaftet
worden, weil sie heimlich Gottesdienst gefeiert haben. Sie wurden in
Schiffscontainer eingesperrt und hart bestraft.
Wie das Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei
Frankfurt am Main) jetzt mitteilte, wurden die elf Lehrerinnen und zehn
Lehrer bereits am Karfreitag (6. April) im Militärausbildungslager Sawa
nahe der Grenze zum Sudan festgenommen. In dem nordostafrikanischen Land
geht das diktatorische Regime von Staatspräsident Issayas Afewerki
gegen Christen vor, die nicht zu staatlich anerkannten Kirchen gehören.
Schätzungsweise seien rund 1.000 Personen in Polizeistationen,
Militärlagern oder Frachtcontainern eingesperrt, so Open Doors. Seit
2002 sind in Eritrea nur die orthodoxe und die katholische Kirche sowie
die Lutheraner und der sunnitische Islam anerkannt. Von den rund fünf
Millionen Einwohnern sind 50 Prozent Muslime und 47 Prozent Christen.
1,9 Prozent sind Nicht-Religiöse und der Rest Anhänger von
Naturreligionen.
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